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Fotos und Videos aus Frankreich
Willkommen zu Aquiceará!

Die Website Aquiceará.com wurde ursprünglich Anfang 2001 gebaut. Heute enthält sie über 25.000 Fotos und 300 Videos aus Frankreich, Brasilien, China, Thailand, Malaysia, Ägypten, Türkei, Mexiko, Belgien, usw.
„Aqui Ceará“ bedeutet in Portugiesisch „Hier Ceará“. Ceará ist ein kleiner Staat in Nordostbrasilien. Von 1984 bis 1986 lebten wir in der Hauptstadt Cearas Fortaleza. Als wir Ende 86 heimkehrten, brachten wir ein Paar Hunderte Fotos mit. Ab 1997 besuchten wir wieder regelmäßig Brasilien, und nahmen selbstverständlich mehr Fotos auf. Ab 2004 interessierte ich mich auch für Video.

Außer Brasilien besuchten wir mehrere Länder und begonnen allmählich, immer mehr Fotos zu machen. Nach Aquiceará baute ich also Websites über China (photochina.org), Mauretanien (adrar.net), Malaysia (seemalaysia.eu) und Thailand (seethailand.eu). Dazu kommen ein Paar Websites über Frankreich und die Welt (shootingtolife.com). Trotzdem was es alles frei kompliziert geworden, und ich kam auf die Idee, das Inhalt aller Websites auf einer einzigen – Aquiceara.com, d.h. die älteste und bekannteste – zusammenzufassen.

Technische Informationen...

Nach einigem Auseinandersetzen erschien es einfacher, die gesamte Website von vorne herein neu zu bauen. In den letzten Monaten habe ich also meine gesamte Freizeit dazu benutzt. Heute sind es etwa 22.000 Fotos und über 320 Videoclips. Übrigens sind es sechs Sprachen (die gesamten Texte schreibe ich selbst – meine Muttersprache ist Französisch: ich bedauere für die schlechte deutsche Übersetzung!), d.h. sechsmal so viele Seiten. Insgesamt „wiegt“ also Aquiceara.com etwa 7 GB, bzw. ca. 6000 Mappen enthalten 190.000 Dateien zwischen 1 KB und über 100 MB

Ihnen wird schon auffallen, dass nicht alle Fotos gleich groß sind. Zum Beispiel sind die Fotos aus Brasilien kleiner als die aus China oder Thailand. Sie stammen nämlich aus früheren Versionen von Aquiceará, und sind deswegen noch nicht standardisiert (kommt noch!). Als ich 2001 diese Website baute gab es viel weniger Internetbenutzer und Websites als heute. Dazu waren schnelle Verbindungen eine Seltenheit. In Frankreich ging es erst ab 2005 richtig los, als die große Mehrheit der Internetbenutzer endlich auf eine schnelle DSL-Verbindung verfügte. Bis 2005 mussten Fotodateien so leicht wie möglich (maximal 50 KB) sein. Jedenfalls begann ich allmählich, in meine Websites stets größere Fotos zu integrieren. In den letzten Versionen haben die Fotos eine Größe von ca. 1000 x 720 Pixeln. Die Optimierung der Dateien sorgt dafür, dass die Fotos schneller erscheinen.

Dazu kommt das Problem der Qualität der ursprünglichen Fotos. Die ältesten aus den 80er Jahren sowie die ersten digitalen Fotos aus den 90er Jahren sind leider nicht so scharf wie die heutigen. Mit einem 12-Megapixel Fotoapparat und einem stabilisierten Zoom ist es viel leichter, scharfe Fotos zu machen. Übrigens machen es digitale Kameras es viel leichter, Hunderte, bzw. Tausende Fotos statt nur ein Paar Duzende aufzunehmen.

Die seit der ersten Version aus 2001 gesammelte Erfahrung hat es möglich gemacht, einen geprüften Prozess zu entwickeln. Zuerst schaffe ich eine Mappe, um die originalen Fotos zu sortieren und retuschieren. Manche Software-Programme bieten automatische Retusche-Funktionen, die Ergebnisse sind aber meistens unbefriedigend. Deswegen retuschiere ich sämtliche Bilder individuell. Meistens handelt es sich nur darum, die Horizontlinie wieder gerade zu richten o.Ä. Selbstverständlich gaben die alten Fotos aus den 80er Jahren und die ersten digitalen Fotos aus den 90er Jahren mehr Arbeit. Öfter musste ich beispielsweise die Bilder schärfer machen oder Kontraste steigern.

All diese langweiligen Behandlungen dauern durchschnittlich ein paar Sekunden, maximal zehn, pro Foto. Öfter muss ich nach einer Reise etwa 2000 bis 3000 Fotos retuschieren, und kann es mir also nicht erlauben, allzu viel Zeit daran zu verbringen. Während dieses Prozesses schaue ich alle Fotos an, und dadurch entstehen Ideen und Themen für neue Galerien. Wenn eine Reihe Fotos einem Thema entsprechen, setze ich sie alle in eine eigene Mappe. Wenn endlich alle Fotos sortiert und retuschiert sind, kann ich die Galerien in der Mappe der Website bauen. Selbstverständlich bewahre ich ein Exemplar der originalen Fotos in einer getrennten Mappe für den Fall, dass etwas schief geht. Danach kommen eine Anzahl langweilige, manchmal komplizierte Batch-Prozesse, um die Dateien zu optimieren (Dateien einen neuen Namen geben, Links neu definieren, usw.). Zum Beispiel enthält eine 50-Foto-Galerie nicht nur die Fotos, aber auch 50 Miniaturen, 50 HTML-Seiten, einige Buttons und ein paar Index-Seiten.

Im Videobereich hat es auch große Entwicklungen gegeben. Aquiceara.com enthält ausschließlich digitale Videoclips. Ich habe zwar noch einige analoge Hi8-Aufnahmen auf DVDs, bisher aber leider noch keine Zeit gehabt, um sie zu editieren. Video editieren gibt richtig viel Arbeit – durchschnittlich etwa 1 Stunde für eine Aufnahme von 1 Minute. In 2005 bin ich auf Hochlösung umgestiegen. Die Qualität ist ja deutlich höher als die Standardlösung billigerer Camcorders. Die Kehrseite der Medaille liegt aber an der Größe der Dateien. Nach einigem Probieren entschloss ich mich für das Flash Video Format (.FLV). Im Vergleich zu einer nativen .AVI-Datei ist eine .FLV-Datei 100-Mal leichter. Klar, das geht nicht ohne Qualitätsverlust. Im Moment sind solche Kompromisse leider immer noch nötig. Z.B. muss Ihre Internetverbindung eine Schnellheit von mindestens 700 Kbps bieten, um die Videos von Aquiceara.com mit der notwendigen Flüssigkeit anzuschauen. Zum Glück sind technologische Fortschritte immer schneller, und die heutigen technischen Begrenzungen werden bald in die Vergangenheit verwiesen.

Diese neue Fassung von Aquiceara.com dreht auf einem eigenen Server. Infolgedessen beabsichtige ich in einer hoffentlich nicht allzu weiten Zukunft zu einem besseren Video-Format sowie MPEG umzusteigen

Wer steht hinter Aquiceará?

Für einen 1954 in Mittelfrankreich geborenen Schützen stellten ferne Länder und Abenteuer immer einen besonderen Reiz dar. Als ich vier Jahre alt war konnte ich ziemlich gut lesen und las ich immer wieder die Abenteuer von Davy Crockett. Es war also ganz klar: als Erwachsene würde ich Davy Crockett! Die Erwachsenen kapierten natürlich gar nichts, bis irgendwann jemand meinte, ich sollte später Englisch unterrichten.

Die ersten englischen Wörter lernte ich gerade bereits mit vier bei der englischen Nachbarin meiner Großeltern. Dazu war mein Vater ein Jahr in Kleve beim Militär gewesen, und lehrte mir „Wieviel Uhr ist es?“, „Bitte schön, danke schön“, „Eins, zwei, drei, vier, fünf…“ Es hörte sich alles so fantastisch exotisch an! Ob nun Davy Crockett oder nicht, Englischlehrer oder nicht, war ich entschlossen: als Erwachsener würde ich England erkunden. So habe ich manchen regnerischen Nachmittag dabei verbracht, die Karte von Großbritannien aus einem alten Geografie-Lehrbuch nachzuzeichnen. Der schönste Tag meiner Kindheit? Die Antwort kennen Sie bereits: die erste Englischstunde in der Schule!

Es war alles in Ordnung. Leider hatte ich jedoch meine Rechnung ohne die bösen Leute vom Militär gemacht. 1974 war der Militärdienst in Frankreich noch Pflicht. Als ich im Juni einen netten Brief in einem braunen Umschlag von den Militärbehörden erhielt, schien die Welt zusammenzubrechen. Ich sollte am 1. August bereits eine Uniform tragen! Der Entschluss wurde rasch erfasst: ich würde einfach Frankreich verlassen. Das bedeutete, dass ich als Kriegsdienstverweigerer zehn Jahre lang das Land nicht mehr betreten durfte. Infolgedessen habe ich zuerst einige Jahre in verschiedenen Ländern Nordeuropas – Finnland, Dänemark, Deutschland, Belgien, Niederländen und Großbritannien – gelebt und dort allerlei Jobs geübt: Dreher, Disc-Jockey, Autoreifenrunderneuerer, Zigaretten-Verpacker, Tiefbauarbeiter, Schäfer, Cartoon-Übersetzer, Fräser, Möbelpacker, usw. Kurz und gut, ich hatte insgesamt über vierzig verschiedene Arbeitgeber, und gewann dadurch einen relativ gründlichen Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen in Europa.

Neben meinen Aufenthalten in Ländern Westeuropas (das geschah alles in den 70er und Anfang der 80er Jahren) bin ich über Land nach Indien und Nepal gereist – durch Griechenland, Türkei, Iran, Afghanistan und Pakistan. Das war während der Revolution im Iran und gerade vor der sowjetischen Invasion in Afghanistan. Ende der 70er Jahre gelang es mir, nach Frankreich zurückzukehren und, wie viele andere Kriegsdienstverweigerer, als Außenseiter ausgemustert zu werden. 1984 kam ich zum ersten Mal nach Fortaleza. Mit meiner Frau Marielle mussten wir dort unter besonders schwierigen Umständen leben, oder besser gesagt, überleben. Die Inflationsrate lag bei ca. 500%, und wir hatten kein Geldeinkommen. So begonnen wir, Französischstunden zu geben. Im Übrigen übersetzte ich Fachtexte für brasilianische Psychiater und Ethnologen, und erstellte Horoskope. Vielseitigkeit ist in Brasilien bestimmt ein großer Vorteil!

Ende 1986 kehrten wir nach Frankreich zurück. Wir arbeiteten einige Jahre auf einem großen Campingplatz in Fréjus, und seit Anfang der 90er Jahre leben wir wieder in unserer Heimat. 1988 kaufte ich meinen ersten Computer: ein neues Abenteuer fing an!

Nach Heimkehr aus Brasilien besuchten wir weitere Länder – Ägypten, Australien, USA, China, Mauretanien, Mexiko, Israel, Thailand und Malaysia… und beabsichtigen noch viel mehr zu erkunden.

In Brasilien entdeckte ich in den 80er ein neues Hobby: das Fotografieren. Mit einem alten Rolleiflex habe ich einen Teil der auf dieser Website vorgestellten Fotos aufgenommen. 1995 kaufte ich mein erstes digitales Fotoapparat und 2000 mein erstes 6 Megapixel-Reflexapparat. Inzwischen bin ich auf 12 MP umgestiegen und träume selbstverständlich schon an den wunderbaren Tag, wenn ich endlich ein 24 MP-Apparat anschaffen kann…

Nach einigen Monaten Arbeitslosigkeit werde ich 1994 selbstständiger Übersetzer. Seit kurzem verfüge ich auf ein Modem und ab September auf eine Internetverbindung. Naja, Internetverbindung ist etwas übertrieben… die Web ist noch unbekannt, und Compuserve benutze ich nur um mit meinen Kunden Dateien auszutauschen. Jedenfalls kann ich endlich einen Traum verwirklichen und zu Hause auf dem Land (nein, nicht Davy Crockett werden!) arbeiten. Unabhängig! Nach einem Aufenthalt in Mauretanien baue ich 1996 meine erste Homepage. „Homepage“ ist auch etwas übertrieben: es handelt sich eher um eine einzige Seite mit einem Text und ein paar Fotos. Jedenfalls habe ich das Gefühl, es handelt sich um eine viel versprechende Erfindung.

Internet ist tatsächlich ein prima Medium für eine ständige, weitreichende Fotoausstellung. Das bestätigt übrigens der Erfolg von z.B. Picasa. Früher bewahrten wir Fotos in Fotoalben, die wir am besten ein paar Mal im Jahr durchblätterten. Heutzutage können wir sie viel öfter und leichter auf dem Schirm des Computer, bzw. Fernsehers anschauen. Wir können sie sogar via Internet Messenger o.Ä., bzw. via einen Smartphone senden und empfangen.

2004 entdecke ich noch etwas: Video. Am ersten Tag unseres Aufenthaltes bricht mein Fotoapparat, das auf dem Rücksitz lag, als ich bei der Ampel hart bremsen muss. So schlimm ist es eigentlich nicht, da Marielle gerade ein Nikon angeschafft hat. Schon Ende 97 habe ich eine digitale Videokamera gekauft, aber bisher ganz wenig gefilmt und noch gar nichts editiert. Während Marielle fotografiert, bin ich dabei, unsere Reise zu filmen. Was allerdings am meisten Spaß macht ist das Editieren. Also ein neues Hobby, aber auch ein neues Problem: jetzt muss ich zwischen fotografieren und filmen wählen!

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